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Terpene: Mehr als nur Duft und Geschmack

Der Begriff „Terpene“ stammt ursprünglich aus der Botanik und beschreibt die ätherischen Öle, welche in nahezu allen Pflanzen und sogar einigen Insekten enthalten sind. Genau genommen handelt es sich dabei um aromatische Kohlenwasserstoffe, die in erster Linie für die unterschiedlichen Geschmäcker und Gerüche der Pflanzen zuständig sind. Seitens der Dabbing-Community kommt ihnen ebenfalls eine große Aufmerksamkeit zuteil, denn beim Konsum von Konzentraten und Kräutermischungen spielt das Aroma eine wichtige Rolle. Was es mit diesen unscheinbaren Inhaltsstoffen auf sich hat und wie sie genau funktionieren, ist den meisten Dabbern jedoch nicht wirklich bewusst. Daher ist es nun an der Zeit ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen.
 

Was sind Terpene?

Die Anzahl der Suchanfragen nach Terpenen hat sich in den letzten zwei Jahren verfünffacht, was nicht zuletzt mit der wachsenden Beliebtheit des Dabbings zu tun hat. Während Hersteller und Konsumenten von Pflanzenextrakten, sich bis vor einiger Zeit hauptsächlich Sorgen um die Potenz ihrer Erzeugnisse machten, sieht die Sache mittlerweile ganz anders aus: Duft und Aroma sind für viele Dabber die entscheidenden Faktoren.

Um Terpene zu verstehen sollte zunächst einmal klar sein, dass grundsätzlich zwischen Terpenen und Terpenoiden unterschieden wird. Letztere sind zwar fast identisch mit den Erstgenannten, doch weisen einen entscheidenden Unterschied auf. Bei Terpenoiden handelt es sich nämlich um Terpene, die durch Oxidierung denaturiert wurden. Des Weiteren gibt es auch unterschiedliche Bezeichnungen für die verschiedenen Strukturen, die einem Terpen zu eigen sein können. Monoterpene, Sesquiterpene und andere sind nach der Anzahl der darin befindlichen Isopren-Einheiten benannt. Monoterpene beinhalten lediglich zwei, doch in Sesquiterpenen und anderen, noch komplexeren Terpenen, finden sich weitere Isopren-Einheiten.

Das Interesse an Terpenen, in Konzentraten die zum Dabbing geeignet sind, beruht allerdings nicht nur auf den angenehmen Gerüchen, die diese verursachen. Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden, dass Terpene mit den körpereigenen Cannabinoidrezeptoren interagieren und die Effekte von Cannabinoiden sowohl verstärken als auch unterdrücken können. Die Veröffentlichung dieser Forschungsergebnisse hat unmittelbar zu einer höheren Nachfrage nach Produkten mit hohem Terpengehalt geführt. Züchter und Extrahierende sind daher mittlerweile hauptsächlich darum bemüht, möglichst geschmackvolle bzw. terpenreiche Konzentrate herzustellen.
 

Welche Terpene gibt es?

Es gibt hunderte von Terpenen und jedes davon hat seine eigene, ganz spezielle Duftnote. Viele davon wurden aufgrund ihrer einzigartigen Effekte bereits ausführlich erforscht und bei einigen wurden durchaus positive Wirkungen entdeckt. Vor allem die Kombination bestimmter Terpen mit Cannabinoiden führte teilweise zu unvergleichlichen Ergebnissen. Im Folgenden wollen wir daher einen Blick auf die bekanntesten unter ihnen werfen:
 

Limonene

Die meisten Leute sind vertrauter mit Terpenen, als sie glauben und Limonene ist das beste Beispiel dafür. Es ist nämlich genau das Terpen, welches für den fruchtigen Duft von Zitronen und anderen Citrusfrüchten, wie z. B Orangen oder Limetten, verantwortlich ist. Das Terpen findet sich jedoch auch in den Pflanzen bzw. den Konzentraten wieder, die beim Dabbing angenehme Citrus-Düfte entwickeln. Abgesehen davon, wird es vor allem als Zusatzstoff für Kosmetik- und Reinigungsmittel verwendet.

Limonene ist außerdem für seine antibakterielle und pilzbekämpfende Wirkung bekannt. Auf Pflanzen dient es als natürliches Insektizid und beim Menschen kann es zur Behandlung von Fußpilz verwendet werden. Limonene kann einfach durch Inhalation absorbiert werden und verbessert sogar die Absorbierung anderer Terpene über die Haut und das Körpergewebe. Des Weiteren ist Limonene auch für seine stressabbauenden und stimmungsaufhellenden Effekte bekannt.
 

Pinene

Wie der Name bereits andeutet, lässt sich dieses Terpen am ehesten in Pinienbäumen finden. Genau genommen gibt es allerdings zwei Arten von Pinene: Zum einen den Alpha-Typ, der eindeutig nach Piniennadeln duftet und zu den am häufigsten vorkommenden Terpenen in der Natur zählt. Zum anderen den Beta-Typ, der eher nach Kräutern wie Rosmarin, Basilikum oder Petersilie riecht. Abgesehen davon, kommt Pinene auch in anderen Nadelbäumen sowie den Schalen von Citrusfrüchten vor.

Pinene kann auch wunderbar als Bronchodilator dienen und die Luftzufuhr von Asthmatikern deutlich verbessern. Außerdem wirkt es wie ein entzündungshemmende Antiseptika und wird, aufgrund seiner heilenden Eigenschaften, seit tausenden von Jahren verwendet. Pinene durchbricht ohne Weiteres die Blut-Hirn-Schranke und verbessert sowohl das Gedächtnis als auch die Aufmerksamkeit. In Verbindung mit THC, soll das Terpen sogar zur Behandlung von Gedächtnisverlust dienen können.
 

Myrcen

Es kommt am häufigsten in Mango, Hopfen, Thymian sowie Zitronengras vor und gilt allgemein als eines der reichhaltigsten Terpene in Pflanzen, die zum Dabbing geeignet sind. Für die Entwicklung der jeweiligen Pflanze ist Myrcen ebenfalls sehr wichtig, denn dessen Anzahl bestimmt um welchen Typ von Pflanze es sich handelt (z. B Indica oder Sativa). Laut den Ergebnissen von Steep Hill Labs, produzieren Pflanzen mit mehr als 0,5 % Myrcen eher Indica-typische Effekte. Weniger als 0,5 % Myrcen sorgen dagegen für Sativa typische Effekte. Des Weiteren ist Myrcen auch für seine antibiotische, schmerzlindernde und antimutagene Wirkung bekannt. Linalool

Dieses Terpen kommt am häufigsten in Lavendel vor und ist vor allem aufgrund seines sanften, blumigen Aromas sehr beliebt. Es gehört zur Gruppe der Monoterpene und wird aufgrund seiner Eigenschaften gerne als Geruchs- und Geschmacksstoff für Kosmetikprodukte verwendet. Abgesehen davon, ist es vor allem für seine stressbefreienden Wirkungen bekannt. Linalool wird sowohl als Antidepressiva als auch zur Beruhigung eingesetzt und kann dabei helfen die unangenehmen Begleiterscheinungen von Psychosen zu lindern.
 

Isolierte Terpene für Jedermann

Während Wissenschaftler nach wie vor mit der Erforschung von Terpenen und deren Eigenschaften beschäftigt sind, wird ein ganz neuer Trend immer beliebter. Genauer gesagt geht es um die Kombination von Konzentraten mit isolierten Terpenen. Isoliert bedeutet in diesem Falle, dass die Terpene lediglich das jeweilige Aroma beinhalten und keine psychoaktiven Wirkungen aufweisen. Vor allem Freunde das Dabbings sind davon begeistert, ihre Konzentrate mit verschiedenen, wohlriechenden Aromen anreichern zu können.

Diese gesamte Wissenschaft steckt nach wie vor in den Kinderschuhen und deshalb ist mehr Forschung nötig um die positiven Auswirkungen von Terpenen auf den menschlichen Körper zu begreifen. Nichts desto trotz lässt sich anhand dessen was bereits bekannt ist, eine positive Entwicklung voraussagen. Bis noch mehr Wissen entdeckt wurde, lohnt es sich die bereits vorhandenen Informationen zu nutzen und die isolierten Terpene einmal selbst auszuprobieren. In unserem Shop bieten wir hochwertige Artikel von Cali Terpenes und Solvent 710, zu günstigen Preisen an.
 

Das Fazit über Terpene – eine Zusammenfassung

Soweit wir bereits wissen, stecken Terpene voller Potenzial und besitzen vielversprechende Eigenschaften. Diese natürlich vorkommenden, chemischen Verbindungen verbessern nicht nur die Erfahrungen beim Dabbing, sondern bringen auch viele gesundheitliche Vorteile mit sich. Nicht umsonst werden Terpene seit Jahrtausenden, von den verschiedensten Völkern, zur Heilung verwendet. Dank dem Stand der modernen Wissenschaft kann die Menschheit von diesen Eigenschaften umso mehr profitieren.

Auf Terpenen basierende Produkte heizen die Diskussion über diese unscheinbaren chemischen Verbindungen umso weiter an. Abgesehen davon verstehen auch immer mehr Verbraucher den Zusammenhang zwischen Terpenen und Cannabinoiden bzw. anderen pflanzlichen Wirkstoffen. Dadurch steigen natürlich auch die Ansprüche der Konsumenten, wodurch die Hersteller wiederum gezwungen werden noch bessere Produkte herzustellen.