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Den richtigen Vaporizer finden - so triffst Du die richtige Wahl

von Lukas Ehmer - 20 Jul, 2019

Den richtigen Vaporizer finden - so triffst Du die richtige Wahl

Immer häufiger treffen wir Leute, die riesige Rauchwolken hinter sich herziehen. Und mittlerweile ist das schon nichts Besonderes mehr. Die Rede ist vom Vaporisieren. Das heißt, unterschiedlichste Substanzen oder Extrakte werden mittels elektronischer Technik verdampft, um diese dann zu inhalieren. Jetzt ist der Markt der Vaporizer aber mittlerweile so überlaufen, dass es durchaus schwierig sein kann, das richtige Gerät zu finden. Vor allem Anfänger tun sich bei der breiten Produktpalette der Vaporizer häufig schwer, den Passenden zu finden. Daher haben wir uns mit dem Thema ein wenig auseinandergesetzt und einen Artikel zusammengestellt, welcher Dir dabei helfen soll, die richtige Wahl zu treffen.

Was ist ein Vaporizer?

Für alle diejenigen, die sich in der Materie noch nicht ausreichend auskennen, fangen wir mal mit den Basics an. Was ist ein Vaporizer überhaupt und wie funktioniert er? Das Wort Vaporizer kommt aus dem Englischen und bedeutet Verdampfer. Und aus diesem Namen können wir bereits schließen, was es mit dem Gerät auf sich hat. Wie bereits erwähnt werden mittels eines Vaporizers oder eben Verdampfers Substanzen, meist Kräuterextrakte verdampft, um diese dann zu inhalieren. In den meisten Fällen funktioniert das Prinzip, indem sich die im Vaporizer befindliche Luft durch ein mikroprozessorgesteuertes Heizelement erhitzt, während sie durch das Inhalieren an selbigem vorbeiströmt. Die erhitzte Luft wandert nun weiter in die Kräuterkammer, welche sich direkt über dem Heizelement befindet und erhitzt die sich darin befindlichen Extrakte. Es gibt allerdings noch eine weitere Aufheizart, dazu aber gleich mehr.

Durch den Prozess des Erhitzens werden Terpene, welche sich im Extrakt befinden freigesetzt und aufgenommen. Außerdem werden bestimmte Wirkstoffe erst umgewandelt, wenn eine Temperatur von 157° erreicht wird. Es kommt beim Verdampfen also immer auf die richtige Temperatur an. Und je höher Du die Temperatur Deines Vaporizers einstellst, desto schneller erfolgt auch die Vaporisation der verschiedenen Inhaltsstoffe. 

Das Einstellen Deiner Temperatur ist jedoch nicht bis ins Unermessliche möglich, bzw. solltest Du es mit der Hitze nicht übertreiben. Denn ab einer Temperatur von ca. 200° besteht die Gefahr, dass das Pflanzenmaterial zu glühen beginnt. Mit Sicherheit fängt Dein Pflanzenmaterial aber bei ungefähr 230° an zu verbrennen, was nicht nur unangenehm schmeckt, sondern zudem auch äußerst ungesund ist, da schädliche Verbrennungsstoffe entstehen, welche Du inhalierst.

Du kannst zwischen zwei Arten wählen

Natürlich gibt es mittlerweile fast unendlich viele unterschiedliche Vaporizer, die sich hauptsächlich in ihrem Aussehen und der jeweiligen Leistung unterscheiden. Grundsätzlich gibt es aber nur zwei Arten der Vaporizer. Das ist zum einen der Tisch-Vaporizer und zum anderen der tragbare, mobile Vaporizer. Unterscheiden tun sich die zwei Modelle streng genommen nur in ihrer Verwendung. So eignet sich der Tisch-Vaporizer hauptsächlich für Personen, die ausschließlich in den eigenen vier Wänden konsumieren, während der mobile Vaporizer ideal für unterwegs ist. Doch lass uns die beiden Varianten mal etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Der Tisch Vaporizer

Von der fehlenden Mobilität des Tisch-Vaporizers mal abgesehen, unterscheidet sich dieses Modell auch in Bezug auf die Leistung von seinem tragbaren Mitspieler. Zwar zeichnen sich die tragbaren Modelle mittlerweile auch durch ihre nennenswerte Leistungsfähigkeit aus, können dem Tisch-Vaporizer in dieser Hinsicht allerdings noch nicht zu 100 % das Wasser reichen. Ein Tisch-Vaporizer verfügt über eine größere Kräuterkammer, wodurch die Möglichkeit des Verdampfens von größeren Mengen an Extrakten gegeben ist. Darüber hinaus ist der Akku eines Tisch-Vaporizers Leistungsfähiger und hält somit auch länger. Auch das Dampfen in Gesellschaft mit Freunden oder Familie ist durch einen Tisch-Vaporizer angenehmer, da es verschiedene Möglichkeiten gibt, um Deine Extrakte zu verdampfen. Der Spaßfaktor ist einfach größer, da Du anders als beim tragbaren Vaporizer, welcher nur über ein Mundstück verfügt, verschiedene Optionen hast, um Deine Kräuterextrakte zu inhalieren. Über sogenannte Ballons, verschiedenste Schläuche oder Verlängerungen für Bongs wird der Dampf Deiner Extrakte gesammelt und die Qualität verbessert.

Ein weiterer Vorteil der Tisch-Vaporizer ist die Möglichkeit der genauen Temperatureinstellung. So kann jeder die für sich perfekte Temperatur einstellen, um das eigene Dampferlebnis zu individualisieren. Für Tisch-Vaporizer gibt es außerdem Wasserfilter, welche dafür sorgen, dass der Dampf abgekühlt und zusätzlich gefiltert wird, um selbst die letzten Verunreinigungen zu entfernen. Somit entsteht ein unvergleichlich, angenehmes und schmackhaftes Dampferlebnis.

Betrieben wird ein Tisch-Vaporizer über den Strom aus der Steckdose, wobei es aber auch Modelle gibt, welche durch spezielle Adapter beispielsweise auch über das Auto betrieben werden können.

Der tragbare Vaporizer

Der wohl größte Vorteil des tragbaren Vaporizers ist seine Mobilität und Kompaktheit. Einen tragbaren Vaporizer kannst Du easy going überall mit hinnehmen und ganz einfach in der Hosentasche oder dem Rucksack verschwinden lassen. Darüber hinaus bist Du mit einem tragbaren Vaporizer nicht an eine Steckdose oder ein Kabel gebunden. Der tragbare Vaporizer wird ganz einfach über seinen Akku aufgeladen, wobei es auch Modelle gibt, welche mittels Butangases betrieben werden. Vor allem für Personen, welche aus medizinischen Gründen dampfen und dies auch tun müssen, wenn sie das Haus verlassen, eignet sich ein mobiler Vaporizer ideal, um ein gewisses Level zu halten. Die Diskretion eines tragbaren Vaporizers spricht ebenfalls für die Verwendung, da er durch seine Größe eher unauffällig ist, während nur wenig Geruch emittiert wird. Das Aussehen eines tragbaren Vaporizers ähnelt eher dem einer E-Zigarette, wodurch sich die Aufmerksamkeit Deiner Mitmenschen in Grenzen halten wird, wenn Du an öffentlichen Plätzen dampfst.

Du solltest bei der Auswahl Deines Vaporizers nicht sparen

Natürlich gibt es Vaporizer die Du schon ab 30 Euro oder sogar weniger erwerben kannst. Allerdings solltest Du Dir überlegen, ob sich das lohnt. Denn diese Art der Vaporizer verfügen in den meisten Fällen nur über eine geringe Leistungsfähigkeit, während die Lebensdauer ebenfalls alles andere als nennenswert ist. Der Preis für einen guten Vaporizer bewegt sich im Bereich zwischen 90 und 500 Euro. Das klingt im ersten Moment erst mal nach viel Geld. Allerdings zahlt sich das Verwenden eines guten Vaporizers aus, denn Du benötigst viel weniger Pflanzenmaterial, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Somit musst Du auf lange Sicht weniger Geld in Pflanzenmaterial oder Extrakte investieren, wodurch sich die Kosten Deines Vaporizers nach nur wenigen Monaten amortisieren. Natürlich hängt das aber auch von Deinem persönlichen Konsum ab.

Darüber hinaus solltest Du einfach abwägen, ob es sich lohnt einen Vaporizer zu kaufen, welcher nach ein paar Monaten den Geist aufgibt, wodurch Du wieder Geld für einen Neuen investieren musst. Oder, ob es nicht schlauer ist, ein wenig mehr zu investieren, dafür aber dann für die nächsten Jahre Deine Ruhe zu haben.

Konvektion vs. Konduktion

Bei der Auswahl Deines Vaporizers solltest Du außerdem darauf achten, welche Art der Erhitzung hier erfolgt. Es gibt zwei Arten. Die Konvektion und die Konduktion. Welche Aufheizungsart von beiden die bessere ist, darüber scheiden sich die Geister. So haben beide Optionen ihre Vor- und Nachteile und Du musst für Dich selbst entscheiden, welche Art Dir persönlich mehr zusagt.

In der Regel wird bei günstigeren Modellen die Konduktionswärme genutzt, um Extrakte oder Blüten zu verdampfen. Hierbei liegt Dein Blütenmaterial direkt auf dem Heizelement auf und berührt dieses. Das Material, welches verdampft werden soll verändert bei der dieser Art des Verdampfens seine Farbe, wobei es nicht zu selten vorkommt, dass Blüten durch die Konduktionswärme verbrannt werden. Wichtig ist, hierbei auf die richtige Temperatureinstellung zu achten, um zu verhindern, dass Dein Blütenmaterial beschädigt wird. Die einen Konsumenten schwören auf diese Art des Verdampfens und erzählen von reichhaltigerem Geschmack, während die Anderen das Verdampfen mittels Konduktionswärme nicht mal als Verdampfen ansehen. Vielmehr bezeichnen sie diese Aufheizart als Mischung zwischen Rauchen und Verdampfen. Letztendlich unterliegt aber auch das wieder der reinen Geschmackssache.

Wenn Du mehr Geld in einen Vaporizer investierst wirst Du wahrscheinlich Bekanntschaft mit der Konvektionswärme machen. Hierbei wird die, wie bereits in der Einleitung erwähnte Methode verwendet, in welcher erwärmte Luft durch das Blütenmaterial strömt und ab einer bestimmten Temperatur die Inhaltsstoffe herauslöst, aktiviert und aufnimmt. Das Heizelement berührt bei dieser Aufheizart das Blütenmaterial nicht, wodurch ein Verbrennen Deines Blütenmaterials verhindert wird. User berichten bei dieser Art des Verdampfens von äußerst weichem und dichtem Dampf, gefolgt von einem milden Geschmack. Dies hat zur Folge, dass Du weniger Husten musst und der Hals beim Inhalieren nicht kratzt.

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