Dabbing-Blog

THC und Sport – Eine interessante Kombination

von Karim B - 19 Sep, 2020

THC und Sport – Eine interessante Kombination

Cannabis ist schon lange auch in der Sportbranche angekommen. Immer mal wieder hört man sogar etwas von ausgezeichneten Spitzensportlern, die gerne mal zur Leistungssteigerung oder zum Entspannen der angestrengten Muskeln am Joint ziehen. Ein Beispiel wäre der mehrmalige Medaillengewinner im Schwimmen, Michael Phelps. Aber Cannabis hilft nicht nur den Spitzensportlern, sondern auch dem Normalo-Bürger, wenn man sich an einige Spielregeln hält.
 

Wie kann THC und/oder CBD beim Sport helfen?

Je nachdem wofür man die Wirkstoffe benötigt, gibt es unterschiedliche Arten der Medikation. Wenn man beispielsweise nach einem harten Training entspannen möchte, kann man durch THC und auch durch CBD eine Muskelentspannung herbeiführen und somit den Muskelkater abschwächen.

Manche Menschen, so wie ich, bekommen direkt beim Sport Probleme beispielsweise mit dem Magen. Ich konnte aufgrund einer Krankheit eine lange Zeit keinen Sport machen, da mich jedes Mal starke Magenschmerzen plagten. Doch THC und CBD konnten mir helfen, die Schmerzen zu reduzieren und wieder Sport zu treiben. Der Grund liegt darin, dass laut einigen Studien, durch THC das Schmerzempfinden reduziert, die Magensäureproduktion gehemmt und die Bewegung des Verdauungstraktes verlangsamt wird.

Von anderen Konsumenten habe ich Erfahrungsberichte erhalten, die ich selbst nur bestätigen kann: Es scheint so, als könne man seine Muskeln unter cannabinoidem Einfluss besser “spüren” und somit optimaler und gezielter trainieren. Ob das nun allerdings nur Einbildung ist oder der Wahrheit entspricht, müsste erst von Studien belegt werden.
 

Was muss man beachten?

Ganz klar sei am Anfang erwähnt, dass Sport und Cannabis, insbesondere der Wirkstoff THC, eine nicht ganz ungefährliche Kombination sind. Denn jeder der schon einmal bekifft war weiß, wie verpeilt und unachtsam man manchmal sein kann. Sowas kann beispielsweise beim Joggen oder auch beim Gewichte heben zu fiesen Unfällen führen.

Doch wie verhindert man solche Unfälle, wenn man die Kombination dennoch testen möchte? Na ganz einfach: Man tastet sich langsam heran. Auf keinen Fall sollte man sich vor einem Lauf oder der Mucki-Budi einen dicken Joint reinhauen. Anfangen sollte man lieber mit sehr kleinen Mengen, am besten mit einem Vaporizer, um sich langsam vorarbeiten. Ziel ist es, eine leichte Wirkung zu spüren, aber noch geistig völlig klar zu bleiben.
 

Was ist die beste Konsumform?

Das sollte jeder für sich selbst entscheiden. Die einen mögen lieber Tropfen, die anderen Vaporizer, doch ich favorisiere das Dabben. Jetzt mag sich manch einer fragen, wieso ausgerechnet Dabben? Das liegt schlichtweg daran, dass es sehr gut zu dosieren ist. Man benötigt nur eine kleine Menge, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Hinzu kommt, dass man kein verbranntes Pflanzenmaterial einatmet, denn schließlich sind die Wirkstoffe beim Dabben aufs Stärkste komprimiert. Das Wichtigste ist, dass die Wirkung schnell eintritt, deutlich spürbar anhält, aber auch relativ schnell wieder abklingt. Somit eignet es sich gut für die typischen 1-2 Stunden Sport.
 

Fazit

Sport und Cannabis kann eine sehr nützliche Kombination sein, wenn einem nach dem Joggen die Beine schmerzen, aber auch wenn man die Muskeln aufpumpen will. Dennoch muss man dabei immer im Hinterkopf behalten, dass diese Kombi auch schnell nach Hinten losgehen kann. Daher immer gut auf die Dosierung achten und klein anfangen.

Für mich hat sich das Dabben vor dem Sport als Favorit herausgestellt und der Sport macht mir nach meiner langen Krankheitsphase endlich wieder Spaß.


Disclaimer:

Wir möchten niemanden dazu auffordern THC und Sport zu kombinieren, da es zu Unfällen durch Unachtsamkeit kommen kann. Zudem ist bei den meisten Personen der Puls beim Kiffen erhöht und kann durch zusätzliches Sporttreiben in unangenehme Bereiche schnellen. Es handelt sich hier um einen Bericht über eine selbsterstellte Eigenmedikation.

Dieser Gastbeitrag wurde von Mr. Haze Amaze verfasst.

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