Der Vaporizer: Die gesunde Alternative zum Rauchen

Bei diesen handlichen Geräten handelt es sich um eine der größten Innovationen, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind. Mithilfe von Vaporizern lassen sich nämlich sämtliche Extrakte und Kräutermischungen, auf schonende Weise konsumieren – und das ohne große Aufwand. Anders als beim herkömmlichen Rauchen, wird das Material nämlich nicht verbrannt, sondern unter idealen Temperaturbedingungen verdampft. Dadurch entstehen so gut wie keine Schadstoffe beim Konsum, während ein geschmackvolles und intensives Erlebnis garantiert wird.

Allerdings gibt es unterschiedliche Arten von Vaporizern, die natürlich alle ihre individuellen Vor- und Nachteile aufweisen. Welche das sind und was es sonst über diese Geräte zu wissen gibt, erfahrt Ihr in den folgenden Abschnitten.

Wie funktionieren Vaporizer?

Im Vergleich zum herkömmlichen Rauchen, weißt die Nutzung eines Vaporizers bzw. das Verdampfen, einige wesentliche Unterschiede auf. Grundsätzlich handelt es sich bei Dampf um eine gasförmige Substanz, die beispielsweise in Form von Wasserdampf entsteht, wenn flüssiges Wasser erhitzt wird und zu Gas wird. Das Interessante an der Sache ist jedoch, dass der Dampf unter Temperaturen entsteht, die weit unter dem sogenannten „kritischen Punkt“ liegen – also der Temperatur, unter der die feste Form einer Substanz nicht beibehalten werden kann. Dies ist wichtig, da die meisten Substanzen für eine Transformation in den gasförmigen Zustand, ziemlich hohe Temperaturen benötigen.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass es sich bei Dampf eine einheitlich gasförmige Substanz handelt, die bei weitem nicht so aggressiv auf den Körper reagiert, wie normaler Rauch. Ein Vaporizer erhitzt die zu verarbeitenden Konzentrate ohne Flamme, wodurch die Nutzung der jeweiligen Inhaltsstoffe deutlich besser kontrolliert werden kann. Daher verfügen die meisten Vaporizer auch über einen Regler, mit dem sich die Temperatur genau einstellen lässt.

Ein Vaporizer besteht aus drei Hauptbestandteilen: Einer Energiequelle, die den benötigten Strom erzeugt, einem Behälter zur Aufbewahrung des Konzentrats und einem Heizkörper, der für die Entstehung von Dampf sorgt. Um ein möglichst intensives Dampferlebnis zu haben, verwenden die meisten Nutzer sogenannte E-Liquids, die auch als E-Juice bekannt sind. Diese bestehen aus einer Reihe von Zutaten, wie Propylenglykol oder auch pflanzlichem Glycerin, Aromastoffen und teilweise auch Nikotin. Allerdings lassen diese sich auch ohne weiteres selbst zusammenstellen und mit beliebigen Inhaltsstoffen anreichern. Einige Vaporizer erlauben auch das Verdampfen von rohen Materialien.

Der Unterschied zwischen Konduktion und Konvektion

Die entscheidende Frage ist natürlich, wie der Dampf im Vaporizer erzeugt wird. Um dies zu bewerkstelligen gibt es zwei verschiedene Arten der Wärmeerzeugung – Konduktion und Konvektion. Bei erster Methode wird das jeweilige Konzentrat, mithilfe von Strom erhitzt, so dass der eingebaute Heizkörper für die Erstellung von Dampf sorgt. Bei Letzterer erhitzt sich die Füllkammer stattdessen von selbst. Doch welche Methode ist besser?

Die Konduktion ist auf jeden Fall die ältere Methode, denn sie wurde bereits in den 90er Jahren, des letzten Jahrhunderts, entwickelt. Der sogenannte BC Vaporizer ermöglichte es Anwendern, Kräutermischungen in einem Behälter zu erwärmen und den dadurch erzeugten Dampf zu inhalieren. Allerdings funktionierte das Ganze in der Praxis eher schlecht. Das Material wurde entweder nicht ausreichend erhitzt oder verbrannte zu stark, sodass ein ordentliches Vapen nicht möglich war. Die heutigen Modelle haben dieses Problem zwar gelöst und verfügen auch über Temperaturregler, aber nichts desto trotz sind sie meist etwas ineffizient. Aufgrund dessen, dass die Hitze sich nur an einem bestimmten Punkt ausbreitet, wird viel Material verschwendet.

Bei der Konvektion handelt es sich dagegen um ein Verfahren, das erst nach der Jahrtausendwende entwickelt wurde, aber um einiges effektiver und daher auch beliebter ist. Der Vorreiter dieser Modelle, der Volcano, stammt aus Deutschland und entwickelte sich in kürzester Zeit zum beliebtesten Vaporizer auf dem Markt. Er überzeugt nicht nur durch sein schickes Design, sondern vor allem durch seine Funktionen und das intensive Dampferlebnis. Dank des eingebauten Temperaturreglers kann das verwendete Konzentrat restlos verdampft werden, sodass der Anwender ein intensives und geschmackvolles Erlebnis hat. Die Konvektion sorgt dafür, dass die Luft auf die gewünschte Temperatur erhöht wird, um daraufhin in die Füllkammer gepresst zu werden, sodass sich diese gleichmäßig erhitzt.

Da die Modelle mit Konvektionsverfahren, wesentlich besseren Dampf herstellen und ebenso wesentlich sparsamer mit Konzentraten umgehen, sind sie die eindeutig besseren Geräte. Allerdings sind diese, aufgrund ihrer komplexen Bauweise, auch um einiges teurer als Konduktions-Vaporizer.

Vape Pen oder Vape Mod?

Auch diese Frage ist essenziell und hat definitiv Einfluss auf das spätere Dampferlebnis. Beide Varianten haben ihre gewissen Vorzüge, weswegen sich nicht grundsätzlich sagen lässt, welche die bessere Wahl ist. Die Unterschiede liegen vor allem in der Größe, der Komplexität und im Preis begraben. Sehen wir uns die Einzelheiten einmal genauer an:

Ein Vape Pen bzw. „Dampfstift“ ist grob gesagt eine E-Zigarette, die sich aufgrund ihrer kompakten Größe überall mithinnehmen lässt. Wie bei alle Vaporizern, werden wahlweise E-Liquids oder Kräutermischungen verdampft. Die Menge des erzeugten Dampfes ist im Vergleich zu Vape Mods geringer, was natürlich damit zu tun hat, dass diese nicht größer als eine Zigarre sind. Dennoch können hochwertige Vape Pens, wie z. B jene aus unserem Onlineshop, für erstklassige Ergebnisse beim Dampfen sorgen.

Vape Mods sind dagegen wesentlich umfangreicher bzw. größer und von daher auch ausschließlich für den Heimgebrauch geeignet. Sie sind aufgrund ihrer Bauweise stabiler und daher in der Regel auch langlebiger als Vape Pens. Zudem verfügen Sie über stärkere Stromversorgungen und bieten sogar die Möglichkeit, die Stromspannung zu verstellen. Vom Grundprinzip her, funktionieren sie zwar genauso wie Vape Pens, doch aufgrund der genannten Vorteile, erzeugen sie deutlich mehr bzw. dichteren Rauch, der auch im Geschmack wesentlich intensiver ist.

Letztendlich sind beide Varianten auf ihre eigene Art gut. Der Vape Pen ist definitiv die praktischere Variante und abgesehen davon, auch bestens für Anfänger bestens geeignet. Vape Mods sind wie gesagt, eher für Zuhause geeignet und erfreuen sich vor allem bei erfahrenen Dampfern einer großen Beliebtheit. Die ideale Lösung ist natürlich, beide Varianten zu besitzen und nach Bedarf nutzen zu können.

Die gesundheitlichen Vorteile von Vaporizern

Da das Verdampfen von Konzentraten erst seit etwa 10 Jahren wirklich verbreitet ist, stehen diesbezüglich nur relativ wenige wissenschaftliche Daten zur Verfügung. Anhand der bisherigen Forschungen lassen sich jedoch bereits sehr positive Ergebnisse erkennen. So haben einige Studien gezeigt, dass Dampf um etwa 95% sicherer als Rauch und daher so gut wie unschädlich für die Gesundheit ist. Davon profitieren sowohl die aktiven Konsumenten, als auch jene die dem Konsum passiv ausgesetzt sind.

Des Weiteren hat eine Studie aus Großbritannien, die über sieben Jahre lang erfolgte, gezeigt, dass das Verdampfen von Konzentraten eine sehr effektive Methode ist, um mit dem Rauchen aufzuhören – wesentlich besser als andere Nikotinalternativen. Die Möglichkeit wohlschmeckende Konzentrate verdampfen zu können, ohne dabei das Gefühl des Rauchens aufgeben zu müssen, erleichtert vielen Abhängigen den Ausstieg ungemein.

Die Frage, ob der Erwerb bzw. die Nutzung eines Vaporizers sinnvoll ist, muss jedoch jeder für sich selbst beatworten. Die Vorteile liegen klar auf der Hand, denn abgesehen davon, dass es sich um ein schonendes Verfahren handelt, dass für erstklassigen Geschmack sorgt, sind auch die gesundheitlichen Vorzüge beachtenswert. Auf den bisherigen Erfolg und die wachsende Beliebtheit blickend, lässt sich definitiv ein positives Bild des Vaporizers zeichnen. Daher kann es nicht schaden, das Ganze einmal auszuprobieren.