Dabbing-Blog

Der Sweet Spot beim Dabbing – mit der perfekten Temperatur zum unvergleichlichen Geschmackserlebnis

von Lukas Ehmer - 7 Mar, 2019

Die Frage, die sich die Leute beim Dabbing wohl am meisten stellen ist, welche Temperatur zum Verdampfen der Dabs die Richtige ist. Wir haben schon den einen oder anderen Artikel in Bezug auf die Temperatur geschrieben. Letztendlich liegt es aber völlig an Dir, welche Temperatur Du wählst. Ob Low-, Mid-, oder High-Temp-Dab, es kommt ganz darauf an, was Du persönlich für Vorlieben hast. Worüber wir allerdings noch nicht berichtet haben, ist der Sweet Spot und darauf wollen wir in folgendem Artikel, ein bisschen näher eingehen.

Wie wichtig ist die Temperatur beim Dabbing?

Beim Dabbing steht und fällt (neben dem richtigen Dab natürlich) alles mit der Temperatur. Du erhitzt den Kopf Deines Nails, um dann darin Deinen Dab zu verdampfen. Wenn keine Hitze vorhanden ist, gibt es auch keinen Hit. Die richtige Temperatur dabei zu finden, ist allerdings gerade für Anfänger immer ein bisschen tricky. Mit ein bisschen Erfahrung und dem Willen sich etwas anzueignen, ist das alles aber kein Problem. Wichtig ist hauptsächlich, dass Du darauf achtest, dass Dein Nail weder zu heiß noch zu kalt ist. Ist der Nail zu heiß, so verbrennt der Dab mit all seinen Inhaltsstoffen, was einen negativen Effekt auf den Geschmack und die Wirkung des Dabs haben wird. Ist der Nail jedoch zu kalt, bleiben zu viele Rückstände im Kopf zurück, weil diese nicht vollständig verdampfen. Darüber hinaus kannst Du nur kleinste Mengen verdampfen, um zu verhindern Deine Dabs zu verschwenden.

Du solltest also schauen, dass Du einen guten Mittelweg findest, der Dir einen entspannten aber trotzdem wirksamen Hit beschert. Ohne dass Du Dich abhetzen musst, bevor der Nail wieder völlig auskühlt oder Du Dampf einatmest, der schon keine Inhaltsstoffe mehr enthält, weil alles verbrannt ist.

Was ist der Sweet Spot?

Der Sweet Spot zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass der Geschmack und die Wirkung unvergleichlich sind. Nein, er ist nebenbei auch noch die effizienteste Möglichkeit Deine Dabs zu verdampfen, wenn Du keine Lust auf Rückstände hast, aber nicht in Besitz einer Carb Cap bist. Empfehlenswert ist hier eine Temperatur von +- 300° C. Dein Dab wird sich mit dieser Temperatur ziemlich vollständig in dichten, schmackhaften, weißen Rauch auflösen und kaum Rückstände hinterlassen. Wichtig ist dabei allerdings auf die Menge des zu verdampfenden Dabs zu achten, denn die sollte natürlich nicht zu groß sein, ansonsten hast Du wieder dasselbe Problem.

Um zu verhindern, dass Dein Dab verbrennt, solltest Du eine Temperatur zwischen 250 und 320° C wählen. Denn der Hauptgrund, warum die Leute denken, Dabbing wäre nichts, ist, weil sie mit ziemlicher Sicherheit einen zu heißen Dab geraucht haben. Das Problem dabei ist nicht nur der schlechte Geschmack, weil die Terpene verbrennen, sondern auch, die für viele, vor allem für Dabbing-Neulinge, viel zu starke Wirkung. Darüber hinaus sorgt ein zu heißer Dab in den meisten Fällen zu einem unangenehmen Hustenanfall, der bis zum Erbrechen führen kann. Und die Wirkung ist dann wirklich alles andere als schön.


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