Dabbing-Blog

Vorteile des Low-Temp Dabbing

von Lukas Ehmer - 2 May, 2015

Vorteile des Low-Temp Dabbing

Während das Thema Dabbing in Deutschland gerade am Anfang steht, wird in den Staaten in zwischenzeitlich oft heftig diskutiert, ob nun eine hohe oder niedrige Temperatur beim Dabbing verwendet werden soll. In diesem Artikel möchten wir auf die Vorteile des „Low Temp Dabbing“ eingehen.

Die meisten Formen des Konsums von Extrakten haben typische Nachteile: Da wäre immer noch die Sache mit den Verbrennungsstoffen und daher vertrauen viele nur noch auf Vaporizer. Das Vaporisieren ist der einzig sichere Weg um die gängigsten Nachteile der Verbrennung zu vermeiden, da der Prozess keinen toxischen Rauch produziert.

Hier ist alles was du zum Thema wissen musst:

Nicht alle Vaporizer sind gleich, selbst wenn sich die Funktionsweisen ähneln. Hier die wichtigsten Tipps und Infos, auf was der Konsument bei Qualitätsware achten sollte:

Einer der neu verbreiteten Trends: Der Heater befindet sich im selben Bereich wie die Elektronik. Die Tatsache, dass die meisten Elektrokomponenten zusammengelötet sind ist von Belangen, denn wenn das Erhitzungselement die Lot erwärmt kann das Metall Abgase erzeugen. Bei Vaporizern, die mittels Wasserzugabe arbeiten, gibt es ein weiteres Problem: Viele Vaporizer benutzen Aluminiumerhitzer. Wenn dann Feuchtigkeit in die Erhitzungskammer gelangt, wird das Metall oxidieren und es kann rosten.


Vaporisieren vs.Dabbing

Conductive Heating:

Vaporizer die mittels Induktion die Kräuter in Rauch oder Dampf verwandeln benutzen üblicherweise Blüten oder direkt auf die Hot Plate aufgetragenes Konzentrat um ein Produkt in die gewünschte Form zu bringen. Ausgangspunkt beim Dabbing ist ein Metallnagel, der als Hot Plate fungiert. Dieser wird unter Zuhilfenahme eines Gasbrenners extrem stark erhitzt. Das Dabbing ist weniger schädlich als Rauchen aber schädlicher als das Vaporisieren. Wenn man einen Titan Nagel auf 900 oder 1000 Grad erhitzt und verschiedene Öle darauf träufelt, entstehen Kohlespuren als Teil der Verbrennung. Dies ist genau das was beim Verbrennen von Erhitzungskonzentrat fürs Dabbing entsteht.

Convective Heating:

Das Convective Heating ist die beste Methode für den Körper. Es benutzt einen elektronischen Mechanismus zum Erhitzen der Luft. Nach Erreichen einer gewissen Temperatur erhitzt die heiße Luft die Pflanze und/oder das Konzentrat und extrahiert den Wirkstoff. So verändert sich das Material in Dampf ohne die Substanz zu verkohlen.

Butanbrenner – leider zu heiß

Die letzte Sache, die man beim Vaping, Dabbing oder beim Verwenden von Hitze für den Pflanzenkonsum noch wissen muss, ist die richtige Temperatur an sich. Um extra dichten Rauch zu produzieren wird die Hitze oft stark erhöht.

Die Ursache eines Hauptproblems: Benzol.

Benzol ist ein verbreiteter und in vielen Produkten auffindbarer Krebserreger. Während viele Kräuter eher niedrigschwelliges Benzol produziert, ist es dennoch möglich, dass Benzol freigesetzt wird, wenn man das Produkt über 365 Grad erhitzt. Ziel vieler Hersteller ist es, geschmackvollen Dampf zu ermöglichen und dennoch unter der gefährlichen 365 Grad Grenze zu bleiben. Die Industrie wird jedes Jahr fortschrittlicher. Je mehr über individuelle Produkte geforscht wird, desto mehr konzentrieren sich die Unternehmer auf Produkte, die einerseits zuverlässig arbeiten, andererseits aber den Konsumenten ebenso das sicherste Erleben bieten.


Bildrechte CC BY Andres Rodriguez

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